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„Schwierige Rückkehr aus dem Exil: Die Remigration von Jüdinnen und Juden nach Hamburg 1945-1949“

19. Mai|19:00-21:00

kostenlos

Zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Nicht mehr als vier Prozent der vor dem Nationalsozialismus geflohenen Jüdinnen und Juden kehrten nach Kriegsende nach Deutschland zurück. Sie kamen meist aus gesundheitlichen Gründen oder aus wirtschaftlicher Not. Für die große Mehrheit der Entkommenen war es unvorstellbar, wieder unter Menschen zu leben, die bei ihrer Verfolgung und der Ermordung ihrer Angehörigen mitgewirkt oder zugesehen hatten. Weltweit lehnten auch jüdische Organisationen die Rückkehr jüdischer Flüchtlinge ins „Land der Mörder“ scharf ab. Die britische Besatzungsmacht erschwerte die Rückkehr zudem durch viele bürokratische Hindernisse. Rückrufe als Zeichen einer politischen Neuorientierung in einem „anderen Deutschland“ blieben weitgehend aus. Prof. Dr. Ursula Büttner, vormals Forschungsstelle für Zeitgeschichte, erläutert diese Zusammenhänge am Beispiel Hamburgs in einem Online-Vortrag.
In Kooperation mit der KZ Gedenkstätte Neuengamme im Rahmen der Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung.“

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